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Ausschuss IV: Nachhaltigkeit"Rode in einem Jahr nur so viele Bäume, wie in der gleichen Zeit wieder nachwachsen!" Dieser 200 Jahre alte Leitsatz der Forstwirtschaft ist zum Leitgedanken der sogenannten nachhaltigen Entwicklung (engl. sustainable development) geworden: Von den Zinsen leben und nicht vom Kapital, lautet die Devise. Nachhaltigkeit scheint gerade "hipp" zu sein: man spricht von nachhaltigem Konsum und nachhaltigem Tourismus, von nachhaltiger Stadtentwicklung und Gesellschaft, nachhaltigen Geldanlagen oder Produkten. Nachhaltig ist eine Entwicklung allerdings erst dann, wenn die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und soziale Sicherheit mit der langfristigen Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlage in Einklang gebracht werden. Beim Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung geht es letztlich darum, wie wir in Zukunft leben wollen, welche Chancen sich gerade für junge Menschen eröffnen. So zu leben und zu wirtschaften, dass die Lebenschancen zukünftiger Generationen erhalten bleiben, ist das wichtigste Kriterium für eine nachhaltige Entwicklung. Wie kann diese Vision Realität, das Modewort mit Inhalten gefüllt werden? Wie können scheinbare Gegensätze überwunden werden? Wie muss beispielsweise eine Politik zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen gestaltet werden, damit von ihr auch Impulse für Innovationen und Beschäftigung ausgehen? Wie müssen sich unsere Denk- und Handlungsmuster ändern? Wie können wir Nachhaltigkeit verbindlich machen? Wie können wir Nachhaltigkeit leben? Auf das Wie kommt es an. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Unsere Ideen sollen im Verlauf der Ausschussarbeit in einer Resolution zusammengefasst werden, die nicht nur im Ausschuss, sondern im gesamten Jugendparlament Zustimmung findet, also von einer breiten Mehrheit mit verschiedensten Anschauungen und Auffassungen unterstützt wird. |
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