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Ausschuss I

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Ausschuss I: Ethische Fragen der Humangenetik

"Humangenetik ist ein schwieriges Thema"
Interview mit Florian Bischof, 23, Politikstudent, Ausschuss I

Hallo Florian, wie findest du bis jetzt das Jugendparlament für Europa?
Ich finde es total schön, hier so viele junge politisch-interessierte, symphatische Menschen zu treffen. Aber ich zweifle daran, ob die Ergebnisse aus unseren Ausschüssen wirklich von den Politikern berücksichtigt werden. Oder ob es nicht so läuft, dass man sagt, "wir machen hier ein bißchen Jugendarbeit, nehmen aber keine Ideen mit auf." Von den Organisatoren habe ich außerdem nicht erfahren können, was mit unseren Resolutionen passiert. Zu meinem Ausschuss denke ich: Humangenetik ist ein schwieriges Thema. Es ist dringend Handlungsbedarf da, wenn das nicht bald geregelt wird, überrollt uns die Entwicklung. Es ist aber wichtig, dass die Gesellschaft die Grenzen steckt und die Wissenschaft sich dann danach richtet, und nicht umgekehrt."

Warum bist du denn hergekommen?
Einfach aus Neugier. Und wegen der Informationen. Um Leute kennenzulernen und mit denen in Kontakt zu bleiben. Ich meine vor allem politisch interessierte Leute, denn in meinem sonstigen Bekanntenkreis ist man eher nicht so gut auf Politik zu sprechen. Ich finde es klasse, mit den Leuten hier abends beim Bier über Politik ganz allgemein reden zu können. Und das auch noch auf hohem Niveau.

Was würdest du denn an der nächsten Veranstaltung - sofern es eine gäbe - verändern wollen?
Ich denke, die Arbeit in den Ausschüssen könnte besser strukturiert werden. Außerdem würde ich eine kompetentere Einführung vorschlagen, so dass alle auf dem gleichen Nenner sind. Die Moderatoren sollten klarer wissen, wo sie wann in der Diskussion sein wollen. Sie sollten mehr Orientierungshilfen geben, denn, wenn wir als Laien einen Tag haben, uns einzuarbeiten, ist es wahnsinnig schwer, nachher irgendwas konkret zu machen.

Nina Schmulius