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"Mach Urlaub in Polen, dein Auto ist schon dort!"
Über Vorurteile und Stereotypen, von Danuta
Proks
Im Bewusstsein jeder Nation existieren Vorurteile und Stereotypen.
In den meisten Fällen ist es so, dass wir negative Vorurteile gegenüber
anderen haben, während wir selbst zu der Annahme neigen, dass andere
nur Positives über uns denken.
Auf jeden Fall kann man in jedem Stereotypen eine Halbwahrheit über
den Fremden finden. Das Jugendparlament sollte uns, im Zusammenhang
mit der Osterweiterung, die Problematik nahe bringen und zugleich eine
Brücke der Verständigung schlagen.
Die EU ist ja nicht der Kontinent Europa, wie wir es im geographischen
Sinne verstehen, sie schließt die Osteuropäischen Länder,
die geographisch in Europa liegen aus. Nur weil sie andere politische
und wirtschaftliche Systeme haben, sollte man sie nicht ausschließen
und somit Europa in zwei Klassen teilen.
Wir haben uns in Mainz getroffen um an den Debatten über die Verfassung,
die Umweltpolitik, Emigration und der Jugend in Europa teilzunehmen.
Von allen Aufgaben, die im Jetzt und im Morgen auf die Jugend zukommen,
ist die Völkerverständigung, und somit das Aufheben von Vorurteilen,
eine der Wichtigsten.
Wenn wir ein gemeinsames Haus Europa auf festem Grund bauen wollen,
so muss es auf dem Fundament des gegenseitigen Verständnisses stehen.
Wenn wir uns hier in Mainz ein wenig besser kennen und verstehen gelernt
haben, dann hat dieser Aufenthalt Sinn gemacht. Ja, wir unterscheiden
uns ganz sicherlich von einander, doch machen wir uns diese Unterschiede
zu nutze und verstehen wir sie als Bereicherung. Die Partnerschaft,
die zwischen unseren Ländern und Regionen besteht, ist wichtig.
Und noch wichtiger als das Land kennenzulernen, ist es die Menschen
in ihm verstehen und schätzen zu lernen, die sicherlich anders
aber nicht schlechter sind.
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